Wolf-Dieter Just

Rede bei der Demo der Seebrücke am 1.9.2018 in Duisburg

Ich beginne mit einem Zitat:

„Internationale Verhandlungen, einberufen, um die Frage zu erörtern: „Wie schützt man die Flüchtlinge?“ beschäftigen sich vor allem mit der Frage: „Wie schützen wir uns vor ihnen?“

Oder, durch ein Gleichnis ausgedrückt: Ein Mensch wird hinterrücks gepackt und in den Strom geschmissen. Er droht zu ertrinken. Die Leute zu beiden Seiten des Stromes sehen mit Teilnahme und wachsender Beunruhigung den verzweifelten Schwimmversuchen des ins Wasser Geworfenen zu, denkend: wenn er sich nur nicht an unser Ufer rettet!“

Für eine christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa!

Als Christinnen und Christen, als Bürgerinnen und Bürger, fordern wir die Regierungen in der EU auf, den Flüchtlingsschutz nicht weiter zu gefährden. Von unseren Kirchen in Europa erwarten wir die Verteidigung der Menschenwürde ohne politische Rücksichtnahme.

Zum Vorgehen des türkischen Staates gegen die Kurden gibt es ein neues Dokument des "Permanent Peoples’ Tribunal", das auf einer europäischen Konferenz Ende Mai eine wichtige Einschätzung und Verurteilung der Verantwortlichen vorgenomen hat. 
Jürgen Klute hat es übersetzt und unter dem folgendem Link veröffentlicht: 

https://europa.blog/konferenz-des-europaischen-parlaments-fordert-turkei-zur-wiederaufnahme-der-friedensverhandlung-mit-der-pkk-auf/

Shir Hever - 02. März 2018

Gaza am Rande des Kollapses zu halten, lässt internationale humanitäre Hilfsgelder genau dorthin fließen, wo es israelischen Interessen dient.

"Der Gazastreifen steht an Rand einer humanitären Krise." Klingt vertraut? Wir hören vom bevorstehenden Kollaps von Gazas Trinkwasser-, Abwasser-, Gesundheitssystem und der Stromversorgung seit dem Ausbruch der zweiten Intifada vor 18 Jahren.

Die Einladung als PDF

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